Taucheruhren – ein besonderer Ausdruck von Sportlichkeit

Vor etwas mehr als 70 Jahren wurde die erste Taucheruhr entwickelt. Seit Anfang der 1980er Jahre steigt die Beliebtheit des Tauchsports kontinuierlich an. Schon allein aus diesen Gründen sind Taucheruhren absolut kein Trendthema, sondern dokumentieren eine bis in die heutige Zeit andauernde Erfolgsgeschichte. Aus diesen und vielen anderen Gründen machen diese sportlichen Zeitmesser für das Handgelenk eine gute Figur nicht nur unter Wasser.Taucheruhren sollten bis zu einer Wassertiefe von 200 Meter dicht sein und einen einseitig rastenden Drehring besitzen. Damit können Tauchzeiten oder Dekompressionszeiten unter Wasser fixiert werden. Eine Taucheruhr muss auch unter ungünstigen Sichtbedingungen gut ablesbar sein. Darüber hinaus gilt, dass eine Taucheruhr über ein widerstandsfähiges Gehäuse und ein Armband mit zuverlässiger Schließe verfügen muss. Daher sind sie auch am Land praktische und zuverlässige Begleiter, die schon mal einen Stoß vertragen können. Jedoch, kann so manch unscheinbarer Schlag eine Taucheruhr schon einmal undicht werden lassen.
Wer mit seiner Armbanduhr schwimmen gehen möchte, sollte eine Uhr wählen, die möglichst bis in eine Tiefe von 100 Meter wasserdicht ist. Achtung: Nicht die Dichtigkeit in großer Wassertiefe ist für eine Uhr gefährlich, vielmehr sind es die Wassertiefen bis drei Meter, denn bei einem hohen Druck auf die entscheidenden Teile dichtet eine Taucheruhr viel besser ab.

Wann gelten Uhren als Wasserdicht?

Der DIN-Norm 8310 entsprechend, können Uhren als Wasserdicht bezeichnet werden, wenn sie widerstandsfähig gegen Schweiß, Spritzwasser und Regen sind und mindestens eine halbe Sunde in einem Meter Wasser unbeschadet überstehen. Im Detail bedeutet dies, dass in dieser Zeit keine Feuchtigkeit in die Uhr eindringen darf.

Was unterscheidet Wasserdichte Uhren von Taucheruhren?

Damit eine Uhr als Taucheruhr bezeichnet werden darf, muss sie der DIN-Norm 8306 entsprechen. Die Norm entsprechend sind von einer Taucheruhr zusätzliche Bedingungen zu erfüllen, die da wären: Absolute Dichtheit, Uhrzeit , gewählte Tauchzeit und Funktionieren der Uhr müssen auch bei Dunkelheit und einen Abstand von 25 Zentimeter auf einen Blick erkennbar sein. Die Tauchzeitspanne muss sich mit einem einseitig drehbaren Einstellring, auch als Lünette bezeichnet, einstellen lassen. Die Tiefenangaben sollten auf dem Zifferblatt einer Taucheruhr in vollen Metern angegeben sein.
Profi-Taucheruhren sind bis in einer Wassertiefe von 200 Meter wasserdicht.

Wassertiefe Anforderungen
30 Meter Hände waschen/ Regen
50 Meter Baden/ Schwimmen
100 Meter Schnorcheln
200 Meter Tauchen